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Nächstes Treffen am 25.03 um 15:00 im Cafe Klatsch ;)
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Nächstes Treffen am 25.03 um 15:00 im Cafe Klatsch ;)
Chronologie des Naziüberfalles auf das „Störtebeker“ in der Silvesternacht
Am 01.01.2012 um ca. 01:00 Uhr erschienen in der Würzburger Straße
ungefähr 20 Personen, die sich eindeutig dem rechtsextremen Spektrum
zuordnen ließen. Sie trugen teilweise schwarz-weiß-rote Buttons oder
Aufnäher und waren mit CS-Gas und/oder Pfefferspray bewaffnet. Sie be...wegten
sich zügig auf die linksalternative Kneipe „Störtebeker“ in der
Hausnummer 18 zu, vor deren Eingang Personen standen. Diese Personen
wurden ohne Umschweife von den Neonazis beschimpft und mit
Feuerwerkskörpern beworfen.
Nachdem einer der Lokalbesucher in
die Kneipe gerufen hatte: „Draußen sind Faschos, die wollen rein!“,
drängten viele der Gäste nach außen, um zu verhindern, dass ein
Eindringen der Neonazis gelingt, während andere sich im hinteren Teil
des Lokals versteckten. Nach Aufforderung, den Ort zu verlassen, griffen
die Neonazis an und es kam zu einer Schlägerei. Hierbei setzten die
Angreifer das mitgebrachte CS-Gas und Pfefferspray ein, was zu heftigen
Verletzungen bei vielen Besuchern des „Störtebeker“ führte.
Während sich einige ins Innere der Kneipe zurückzogen, um ihre Augen und
Atemwege vom Pfefferspray zu befreien, versuchten die Faschisten,
Einzelpersonen aus der Masse herauszuziehen, was teilweise gelang. Die
Opfer wurden ebenfalls mit CS-Gas attackiert, zu Boden gerissen und mit
Fußtritten überzogen. Hierbei kam es zu ernsthaften Verletzungen, wie
Platzwunden und Knochenbrüchen.
Mehrere Besucher des Lokals
riefen schon sehr bald die Polizei, die erst nur einen Streifenwagen
vorbeischicken wollte, bei genauerer Beschreibung jedoch auch den Ernst
der Lage erkannte und schließlich schnell mit mehreren Bussen anrückte.
Trotz der offensichtlichen Überforderung der Polizei gelang es, alle
Neonazis zu ergreifen und, genau wie bei den Besuchern der Kneipe, die
Personalien aufzunehmen.
Drei Antifaschisten, die während des
Angriffs verletzt worden waren, mussten ins Krankenhaus gebracht werden,
zwei von ihnen wurden ambulant behandelt, einer aufgrund der
gravierenden Verletzungen auch zwei Tage stationär.
Die
Tatsache, dass die Neonazis in der Silvesternacht in einer derart großen
Gruppe bewaffnet direkt vor dem „Störtebeker“, das als
linksalternativer Treffpunkt bekannt ist, auftauchten, kann kein Zufall
sein, zumal sie augenscheinlich nicht alkoholisiert waren.
Fest steht: Das war ein gezielter Angriff auf Andersdenkende!
Die Polizei muss hier einen klaren Unterschied zwischen den Angreifern und den Opfern des Angriffs machen.
Wir werden diesen feigen Angriff der Faschisten auf alternative
Strukturen nicht tolerieren. Die Skrupellosigkeit und
Menschenverachtung, mit der die Neonazis vorgingen, schockiert uns, wenn
sie uns auch nicht überrascht.
Um auf die offensichtlichen Missstände und Probleme hinzuweisen, wird
am 03.02.2012 um 16 Uhr eine Demonstration am Martin-Luther-Platz
stattfinden.
Kein Fußbreit den Faschisten!
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